Rubel erreicht Höchstmarke – Wirtschaft erholt sich

ruble-627248_640Der russische Rubel hat am Montag seinen höchsten Wert in diesem Jahr erreicht. Die Währung wurde damit zu einem der besten Performa in den ersten drei Monaten des Jahres, nachdem er Ende 2014 zu den größten Verlierern gehört hatte.

Der Rubel gewann über ein Prozent gegenüber dem Dollar und stets bei einem Wert von 55.3. Der Ölpreis ist einer der Treiber für des Aufstieg des Rubels an diesem Tag. Der Brent Mai Futures stieg auf $ 56,36 pro Barrel, bis zu 3 Prozent nach Saudi-Arabiens Entscheidung, seine Verkaufspreise für Rohöl in Asien zu erhöhen. WTI handelte mit $ 50,48 pro Barrel.Das schlimmste scheint nun für die russische Wirtschaft vorbei zu sein, so berichten einige Ökonomen.

Russlands Währung stieg vom Schlusslicht der Welt zu den besten im ersten Quartal 2015 auf, trotz aller Vorhersagen wie Bloomberg am Montag berichtete. Der Rubel Tiefpunkt gegenüber dem Dollar trat am 16. Dezember ein wenn es mehr als 20 Prozent verloren hatte und als man mit einem Dolla 80 Rubel kaufen konnte. Er schloss 2014 als zweitschlechteste Währung der Welt nach der ukrainischen Griwna ab.

Allerdings erholte sich die russische Währung um 4,4 Prozent im ersten Quartal. Letzte Woche traf der Rubel ein 3-Monats-Hoch, also eine Verbesserung von mehr als 3,6 Prozent in 2 Tagen. Eine Vielzahl von Faktoren beeinflussen den Rubel und machen ihn zu einer der härtesten Aufgaben ihn an den Finanzmärkten zu prognostizieren. Auch die Waffenruhe in der Ukraine kann ein entscheidender Faktor für das Verhalten der russischen Währung sein.

Allerdings bleiben die Ökonomen über die Zukunft der russischen Währung geteilter Meinung – während einige prognostizieren, dass es einen Rückgang auf rückläufige Ölpreise geben wird, sagen die anderen, die Rubel-Gewinne des ersten Quartals werden voraussichtlich auch weiterhin gehen.

Ökonomen prüfen seit kurzem die russische Wirtschaft ebenfalls. Letzte Woche hat die US-Bank JPMorgan seine Prognose für das BIP Russlands 2015 korrigiert. Es wird von einer Verringerung um 4 Prozent und nicht mehr von 5 Prozent ausgegangen.

Wirtschaftswissenschaftler aus Russland und den USA stimmten letzten Monat überein, dass die russische Wirtschaft sich von dem schlimmsten erholt hat und lobten sie als eine unterschätzte Möglichkeit. Darüber hinaus hätten westlichen Wirtschaftssanktionen keine nennenswerten Auswirkungen auf die russische Wirtschaft.

Mehr dazu auch auf

http://www.fondscheck.de/analysen/Artikel-Russischer_Rubel_leicht_erholt-6336742
http://www.schweizmagazin.ch/wirtschaft/22736-Russischer-Rubel-erholt-sich.html
http://www.teleboerse.de/devisen/Rubel-kommt-zurueck-article14842616.html

Was sind Commodity-Currencies?

executive-511702__180Die Commodity-Currencies stellen eine besondere Gruppe der handelbaren Währungen dar. Sie werden nicht unterteilt wie die Major- und Minor-Währungen. Die Commodity-Currencies werden deshalb separat gruppiert, weil ihre Wertentwicklung eng mit der Entwicklung der Rohstoffpreise in Verbindung steht.

Die Rohstoffpreise sind durchaus in der Lage, die Wertentwicklung einer Währung nachhaltig zu beeinflussen. Diese Tatsache ist der jeweiligen Wirtschaftssituation eines Landes geschuldet. Der Neuseeländische Dollar, der Kanadische Dollar und der Australische Dollar zählen zu den Commodity-Currencies. Diese Wirtschaftsnationen erzielen den Hauptteil ihres Bruttoinlandproduktes mit dem Abbau und der Weiterverarbeitung von Rohstoffen wie Gold, Silber, Öl oder Gas. Im Falle einer negativen Entwicklung der entsprechenden Rohstoffpreise sind auch die Landeswirtschaft und der Wert der ihr zugrunde liegenden Währungen nachhaltig betroffen. Die wirtschaftliche Situation und der Wert der Landeswährung werden nach unten gezogen. Bevor sich Anleger dafür entscheiden, in diese Commodity-Währungen zu investieren, sollten sie sich zuvor eingehend mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung des Rohstoffmarktes beschäftigen. Diese direkte Verbindung zwischen Rohstoffpreisen und Währungen lässt sich gut als verlässlicher Indikator für die Wertentwicklung von Silber und Gold nutzen.

Welche Forex-Währungen gibt es?

executive-511706__180Marktteilnehmer, die sich für eine Geldanlage im Devisenhandel auf dem Forex-Markt interessieren, sollten im Vorfeld die unterschiedlichen handelbaren Währungen unter die Lupe nehmen, denn sie werden in zwei Gruppen eingeteilt.

Währungen stellen in einem oder mehreren Wirtschaftsräumen und Staaten ein Zahlungsmittel dar, sie haben also alle die gleiche Funktion. Im Forex-Handel gibt es jedoch die so genannten Minors und Majors. Major-Währungen verzeichnen die für den Devisenmarkt und seine Teilnehmer wichtigen starken Währungen. Sie machen mehr als neunzig Prozent des Handelsumsatzes aus. Diese Elitegruppe verzeichnet lediglich sieben Währungen: Euro, US-Dollar, Schweizer Franken, Australische Dollar, Kanadische Dollar, Britisches Pfund Sterling und Japanische Yen. Für diese Zuteilung zeichnen die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse der beteiligten Länder verantwortlich. Historische Gründe haben mit dieser Entwicklung nichts zu tun.

Euro und US-Dollar haben zudem den Vorteil, dass sie Zahlungsmittel in den bedeutendsten Wirtschaftsmärkten und Wirtschaftsräumen sind. Die Länder der Major-Währungsgruppe gehören zu den bedeutendsten Wirtschaftsnationen dieser Welt. Ihre stabilen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse machen diese Währungen wertsicher und stabil. Dennoch verzeichnet auch die Gruppe der Major-Currencies große Unterschiede. Besonders stark ist der US-Dollar, er dominiert fünfzig Prozent des Gesamtumsatzes am internationalen Währungsmarkt. Der Euro kann durchaus mit dem US-Dollar mithalten, ist jedoch nicht ganz so dominant vertreten. Das meistgehandelte Währungspaar ist Euro und US-Dollar, das bis zu dreißig Prozent des gehandelten Tagesumsatzes generiert. Die Gruppe der Minor-Währungen verzeichnet meistens die sogenannten exotischen Währungen. Finanzexperten bezeichnen diese Währungen als Minor-Currencies.

Der Anteil der Minor-Währungen am weltweiten Devisenmarkt ist wesentlich größer als der Anteil der Major-Währungen, und dennoch machen sie nur zehn Prozent des weltweit generierten Handelsumsatzes aus. In vielen Fällen werden Minor-Währungen Ländern mit politischen und wirtschaftlich instabilen Verhältnissen zugeordnet. Aus diesem Grund werden Sie für den Forex-Handel nicht gerne eingesetzt. Dennoch können Trader beim Handel mit diesen Währungen durchaus gute Gewinne erzielen, wenn Sie bereit sind, ein größeres Verlustrisiko einzugehen als bei dem Handel mit den Major-Währungen. Die gängigsten Minor-Währungen sind die Schwedische und die Dänische Krone oder die Koreanische Kuna. Mit der Investition in diese Währungen geht der Anleger immer ein erhöhtes Risiko aufgrund der national bedingten wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse ein. In der Regel wollen die Anleger diese Unsicherheiten ausschalten und daher werden nur sehr wenige exotische Währungspaare auf dem Forex-Markt gehandelt. Meistens werden die Minor-Währungen nur als Paar mit einer Major-Währung gehandelt. Bei den europäischen Währungen ist meistens der Euro der Gegenpart, während für die restlichen Minor-Währungen der US-Dollar in der Regel den zweiten Teil des Paares bildet.

Forex-Software

executive-461654__180Wie erkennt man eine gute Forex-Software?

Generell lässt sich diese Frage nicht pauschal erschöpfend für jeden einzelnen Trader beantworten. Ob eine Forex-Software für einen Trader geeignet ist oder nicht, hängt vor allem von den individuellen Anforderungen und Voraussetzungen ab. Eine gute Forex-Software sollte jedoch einige für den Forex-Handel unverzichtbare Merkmale aufweisen. Die ausgewählte Internet-Plattform muss den Realtime-Handel, also den Handel in Echtzeit unterstützen. Nur der Realtime-Handel ist in der Lage, die Trades der Anleger zu unterstützen und die mit dem Währungshandel verbundenen schnellen Handelsentscheidungen umzusetzen. Im Währungshandel müssen Trader ihre Handelsentscheidungen in der Regel innerhalb von Sekunden treffen, um ihre Trades erfolgreich am Markt zu platzieren. Eine gute Forex-Software muss daher in der Lage sein, auf die Handelsentscheidungen der Trader umgehend zu reagieren.

Mit welcher Software arbeiten Forex-Broker?

Die Applikation MetaTrader erfährt bei Tradern und Anlegern eine hohe Akzeptanz und Beliebtheit. Auch die Broker verwenden überwiegend diese Software und stellen Schnittstellen zur Verfügung, die es ihren Kunden erlaubt, von ihrem PC aus über die Broker-Handelsplattformen ihre Geschäfte und Trades auf dem Devisenmarkt zu tätigen. Diese Forex-Software ist inzwischen jedoch nicht nur ein ausschließliches Markenzeichen der Forex-Broker, da immer mehr Anbieter individuelle Softwarelösungen für den Forex-Handel zur Verfügung stellen. Der MetaTrader verfügt über eine Vielfalt von Funktionen, die eine handelsübliche Forex-Software deutlich übertreffen. Der Research-Bereich ist breit aufgestellt und unterstützt die Auswertungs- und Analysemöglichkeiten der Trader in idealer Weise. Die Trader installieren die MetaTrader-Software auf ihren eigenen Rechner. Es handelt sich demzufolge nicht um eine webbasierte Softwarelösung. Aus diesem Grund bietet der MetaTrader so gut aufgestellte Informationsmöglichkeiten. Die von den Forex-Brokern zur Verfügung gestellten Schnittstellen ermöglichen den Tradern nicht nur den Handel innerhalb des Währungsmarktes, sondern auch das Traden anderer Geschäfte wie zum Beispiel den Handel mit CFDs. Trader machen sich mit dem MetaTrader durch das Demoprogramm vertraut, das sie 14 Tage kostenlos nutzen können.

Was versteht man unter Dealing-Desk und Non-Dealing-Desk Brokern?

executive-516332__180Dealing-Desk-Broker stellen in ihrer Eigenschaft als Market Maker eigene Kurse für die gehandelten Währungspaare. Sie führen die Orders ihrer Kunden nicht am Interbankenmarkt aus, sondern bringen intern Verkäufer und Käufer zusammen. Ferner sichern sie die Positionen der ihrer Kunden ab. Diesen Vorgang bezeichnet man als Hedging. Die von diesen Brokern gestellten Währungskurse können durchaus stark von den durch den Interbankenmarkt gestellten Währungskursen abweisen.

Non-Dealing-Desk Broker arbeiten mit über den Interbankenmarkt angebundenen Partnerbanken zusammen, von denen sie ihre Kurse erhalten. Jede dieser Partnerbanken stellt eigene Kurse und der Broker bietet seinen Kunden immer den günstigsten Kurs an. Non-Dealing-Desk Broker werden noch in STP-Broker (Straight Through Processing) und ECN-Broker (Electronic Communications Network) unterteilt. Beide Borker beziehen ihre Kurse durch den Interbankenhandel, STP-Broker verdienen jedoch am Spread, während ECN-Broker mit jeder Order fixe Kommissionen berechnen. STP-Broker handeln mit fixen Spreads unter regulären Marktbedingungen (EUR/USD 2 Pips), während ECN-Broker mit variablen Spreads handeln, die sich aus den Interbanken Spreads und den entsprechenden Pips zusammensetzt.

Wer sind die Markteilnehmer im Devisenhandel?

in-the-workplace-582926__180Es gibt „kleine“ und „große“ Marktteilnehmer. Die „kleinen“ Marktteilnehmer des Devisen- und Forex-Marktes sind zahlreiche Privat- und Kleinanleger, die für einen regulären und ordentlichen Handelsumsatz sorgen.

Man fragt sich jedoch angesichts dieser Klientel-Gruppe, wie ein einstelliger Billionen-Umsatz auf dieser Grundlage zustande kommt. Die Privat- und Kleinanleger sind zwar auch wichtig für den Devisenmarkt und sind durchaus auf dem internationalen Devisenmarkt zu finden, sie sind jedoch nicht so bedeutend wie die „großen“ Marktteilnehmer. Der Devisenmarkt verzeichnet viele zahlreiche institutionelle Anleger, die mit relativ großen Finanzbudgets am Markt auftreten und handeln. Für den bedeutendsten Handelsumsatz sorgen jedoch die Banken. Die am Devisenmarkt agierenden Banken unterteilen sich nach Interessenlage in unterschiedliche Bereiche. Klassische Geschäftsbanken handeln im Auftrag ihrer Kunden und im eigenen Auftrag.

Auch die Notenbanken der unterschiedlichen Staaten sind als Marktteilnehmer und Trader beim Forex-Handel anzutreffen. Mit ihrem Engagement zielen sie nicht ausschließlich auf Profit ab, sondern darauf, die landeseigene Währung zu stützen und wertstabil zu halten. Die Notenbanken sind aufgrund dieser Zielausrichtung die einzigen Marktteilnehmer, die ein Interesse daran haben, ihre Positionen langfristig aufzubauen und zu halten. Alle weiteren Marktteilnehmer verfolgen mit dem Devisenhandel nur ein Ziel: durch ihre kurzfristig ausgerichteten Positionen von den Währungs- und Marktschwankungen zu profitieren und möglichst hohe Kursgewinne zu generieren.

Was bedeutet der Begriff Forex?

people-304209__180Die Teilnehmer am Finanzmarkt bezeichnen den Handel mit Devisen als Forex-Handel. Der Begriff Forex ist ein Wirtschaftsanglizismus und ein eingedeutschtes Kunstwort und steht für den englischen Begriff „foreign exchange“, was übersetzt so viel wie „ausländische Währungen tauschen“ bedeutet.

Gegenstand des Devisenhandels und Trades sind unterschiedliche ausländische Währungen, die als sogenannte Währungspaare gehandelt werden. Der Devisenhandel ist für Trader aufgrund seiner globalen Größe und Bedeutung besonders interessant. Der Devisenmarkt stellt am weltweiten Finanzmarkt das größte Handelsvolumen dar. Die Trader erzielen am Devisenmarkt täglich Umsätze im einstelligen Billionen-Bereich in US-Dollar. Möglich sind die für das menschliche Vorstellungsvermögen kaum zu erfassenden Umsätze vor allem deshalb, weil nur in sehr wenigen Fällen tatsächlich langfristig ausgerichtete Positionen aufgebaut und gehalten werden. Die Trader wickeln einen großen Teil ihres Devisenhandels im Intraday-Handel ab. Die meisten Börsenplätze weltweit verzeichnen Öffnungszeiten von maximal zwölf Stunden. Der Devisenmarkt erlaubt jedoch den Handel rund um die Uhr, also 24 Stunden täglich an sieben Tage pro Woche. Diese Tatsache ist weniger dem Grund geschuldet, dass ein zentraler Handelsmarkt existiert, sondern dass die verschiedenen Währungspaare und Währungen an jedem Börsenplatz der Welt gehandelt werden. Der deutsche Fachbegriff Devisenhandel bezeichnet jedoch nicht nur den reinen Währungshandel, sondern auch den Handel mit Forderungen, denen bestimmte Währungen zugrunde liegen.


Risikohinweis: Devisenhandel mit gehebelten Produkten sowie Finanzhandel generell ist absolut riskant und nicht für jeden Anleger geeignet! Ein Totalverlust Ihrer Anlage ist möglich. Setzen sie sich daher vorher mit einem Finanzberater in Ihrer Nähe zusammen, die Informationen hier ersetzen keine Anlageberatung!